Smartphones von der NSA ausgelesen

07. September 2013

Die NSA kann sich auch Zugang zu Nutzerdaten auf i-Phones, Android- und Blackberry-Geräten verschaffen. Telefonbücher, Kurznachrichten, Notizen und Aufenthaltsorte können ausgelesen und so zur umfassenden Datensammlung herangezogen werden.


Der Spiegel berichtet, wie und seit wann welche Maßnahmen ergriffen wurden.

Insbesondere der Abschnitt, wonach es sich nicht um Massenausspähungen, sondern zielgerichtete Operationen handeln soll, wird erst richtig brisant, wenn man das Neusprech-Lexikon von Netzpolitik.org kennt. Dort heißt es zu "zielgerichtet": " Laut FISA Amendments Act, Abschnitt 702 sind “Ziele” jedoch alle Nicht-US-Bürger. Oder jede Kommunikation, bei der ein Analyst mit 51 prozentiger Wahrscheinlichkeit annimmt, dass keine US-Bürger betroffen sind."


Wer also Mandanten- oder Kundendaten auf seinem Smartphone speichert und Mails natürlich unterwegs empfängt und beantwortet - egal ob als Arbeitnehmer auf dem privaten für die Arbeit genutzten Gerät oder einem spezifischen Arbeitstelefon - sollte sich also mit Lösungen auseinandersetzen. Hierzu gehören Verschlüsselung und im Zweifel auch das gute alte Telefonbuch.